Elektrisch im Landkreis unterwegs: Drei Autos tanken aus der Steckdose |
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Landrat Franz Meyer informiert sich über Praxiseinsatz von E-Autos und gibt einen kurzen Überblick über die nächsten Schritte für mehr Elektromobilität im Landratsamt. Ortenburg. 3000 Kilometer quer durch den Landkreis hat er schon absolviert – und das im Auto und ohne einen Tropfen Kraftstoff: Walther Bauer, Geschäftsführer der Elektro Bauer GmbH in Ortenburg, ist einer der ersten, der ein rein elektrisch betriebenes Auto fährt. Mit seinem Mitsubishi i-MiEV gehört er damit zu einer absoluten Minderheit unter den Fahrzeughalter und Fahrzeughalterinnen im Landkreis - erst drei Halter von Autos mit reinem Elektroantrieb sind aktuell registriert. Vorreiter war 2010 die Familie Geiß aus Büchlberg, die mit einem elektrisch betriebenen Gebrauchtwagen der Marke Citroen Saxo (das Auto war im Flottenversuch bei französischen Kommunen eingesetzt) das E-Auto-Zeitalter im Landkreis einläuteten. Wie selten reinrassige E-Autos im Landkreis sind, zeigt der Vergleich zum Gesamtbestand an Autos, der aktuell bei rund 108.000 liegt. Walther Bauer setzt seinen viertürigen Kleinwagen im Kurzstreckenbetrieb „so gut wie immer ein“. Mit einer Reichweite von 100 bis 140 Kilometer gebe es im Alltagsbetrieb keinerlei Probleme. Begeistert ist Bauer vom Energieverbrauch: Mit rund 10 Kilowattstunden auf 100 Kilometer seien die Betriebskosten sehr gering. Damit werde auch der hohe Anschaffungspreis des Wagens von rund 35.000 Euro relativiert. Für Landrat Franz Meyer war wesentlich, dass das Beispiel Bauers zeige, dass „jetzt auch wirklich gehandelt werden kann“. Bereits mit der ersten Tankstelle für E-Autos habe Bauer mit seinem Elektrobetrieb Zeichen gesetzt. Ausdrücklich unterstützt Meyer dabei auch Überlegungen der Elektroinnung, beim Aufbau eines Netzes von Aufladestationen mitzuwirken. Passau, 08. Juni 2011
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Ortenburg. 3000 Kilometer quer durch den Landkreis hat er schon absolviert – und das im Auto und ohne einen Tropfen Kraftstoff: Walther Bauer, Geschäftsführer der Elektro Bauer GmbH in Ortenburg, ist einer der ersten, der ein rein elektrisch betriebenes Auto fährt. Mit seinem Mitsubishi i-MiEV gehört er damit zu einer absoluten Minderheit unter den Fahrzeughalter und Fahrzeughalterinnen im Landkreis - erst drei Halter von Autos mit reinem Elektroantrieb sind aktuell registriert. Vorreiter war 2010 die Familie Geiß aus Büchlberg, die mit einem elektrisch betriebenen Gebrauchtwagen der Marke Citroen Saxo (das Auto war im Flottenversuch bei französischen Kommunen eingesetzt) das E-Auto-Zeitalter im Landkreis einläuteten. Wie selten reinrassige E-Autos im Landkreis sind, zeigt der Vergleich zum Gesamtbestand an Autos, der aktuell bei rund 108.000 liegt.
Zusammen mit Peter Ranzinger von der Landratsamtsstabsstelle für Klimaschutz und Umweltberatung gab Meyer auch einen kurzen Überblick über die nächsten Schritte für mehr Elektromobilität im Landratsamt. So wird Ende Juni als erster rein elektrisch betriebener Wagen das Kommunalfahrzeug „Goupil G3“ in Betrieb genommen. Es wird im Fuhrpark des Landratsamtes in erster Linie für den Hausmeistereinsatz und die Poststelle vorgesehen sein.

